Constantly Learning

Lange Auszeiten vom Lernen, um Neues aufzunehmen, können sowohl privat als auch beruflich zum ko Kriterium werden.
Das vermeide ich aufgrund einiger Beobachtungen und sich ergebender Schlussfolgerungen expliziet.

Arbeit … egal was?

Es geht nicht darum, sich einem Arbeitsmarkt gemäß ausrichtend zu verbiegen.
Oder darum, Irgendwas ohne persönlichen Bezug in seinen Werkzeugkasten zu legen, um bei der Arbeitssuche mit allen Mitteln erotisch zu wirken. Idealerweise hat man Bezug zu dem, womit man Geld verdienen muß; denn, wie kann man auf lange Sicht Etwas gut machen, was man im Grunde nicht mag?

Achtung!

Sich in Sicherheit wähnende Beschäftigte verlieren immer häufiger ihre Beschäftigung, weil ihr Wirkungsprofil eher prozessorientiert und weniger von/durch Spezialwissen geprägt ist. Ein spezielles Thema: Digitalisierung.

Nichts hält ewig

Aber auch eine, bei nicht wenigen Beschäftigten, beobachtbare Gleichgültigkeit, z.B. gegenüber Veränderungen der innerbetrieblichen Bedeutung ihrer Arbeitsumgebung, die als Betriebskomponente ihren strategischen und/oder operativen Nutzen verlieren kann, kann wenn nicht rechtzeitig wahrgenommen, zum Ende der Beschäftigung führen.

Auch für die Guten gilt: nie bist du sicher

Da können Beschäftigte im Prinzip sogar Alles richtig gemacht haben.

Vorsorgen musst du

Entscheidend hier aus Sicht der Beschäftigten:
was hat jede(r) Einzelne aus dieser vermeintlich sicheren Lage heraus getan, bevor Andere, aus welchen Gründen auch immer, “den Stecker ziehen”.

Von Aussen betrachtet

Als Externer bin ich nicht selten in sehr irritierende “Millieus” gelangt.
Man hatte den Eindruck; “… die denken, das hier geht immer so weiter”; als gäbe es kein Morgen.

Inseln der Glückseligkeit?

Wenn es sich dann zusätzlich um ein, aus z.B. Bundesmitteln “subventioniertes”, Geschäftsmodell mit wenig Konkurrenzdruck handelt, dann reifen da nicht selten kuriose “Biotope” heran.
Alle machen es sich bequem; der skill Level sinkt stetig.
Inkompetenz macht sich breit. Überall lose Enden (David Allen).
Keine(r) checkt die Tatsachen; man hält sich in einer Blase auf.
Eigeninitiative; Fehlanzeige. Wenige Lernen dazu. Die Guten springen ab.
Der Wissenskontext altert mit der zunehmenden Bedeutungslosigkeit dessen, was, wo, woran und womit man arbeitet; mal ganz salopp ausgedrückt.

Die Blase platzt

Wenn Arbeitslosigkeit folgt, sind Manche richtig in Schwierigkeiten; haben unter Umständen große Brocken zu stemmen. Psychisch, mental, körperlich usw.; da können die “Einschläge” solch eines “Events” spürbar werden.

Weiterbildung?

Sodenn man Eine bewilligt bekommt; und von Kontinuität sprechen kann. Einen Schlosser mit Schweisserzertifikaten “aufwerten”; macht Sinn. In welche Weiterbildung würde man der Logik folgend einen Informationselektroniker “entsenden”? Wenn man hier nicht aufpasst, “verbaut” man sich sogar möglicherweise eine Arbeitsaufnahme. Was man mal konnte wurde, obwohl es Sinn gemacht hätte, nicht aufgefrischt. Das nicht zum Arbeitsmarkt “verdrahtbare” Profil bleibt unverändert unattraktiv.

So What?

LERNEN!!!
Es gibt keine Garantien auf wie auch immer erwartete “outcomes” irgendwelcher Anstrengungen.
Aber klar sollte heute Jede(r/m) sein:
Viele Unternehmen haben sich aus der “Arena” weiterzubilden vor Jahren schon “verabschiedet”.

Was bleibt?

“do(iy) or die”

… mal ganz brutal formuliert …